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Jugendarbeit spielt große Rolle - Mario Kaul erhält dafür Ehrennadel
Ganz
traditionell begann am 16.01.2011 die Jahreshauptversammlung der
Feuerwehr Gosberg mit einem Gottesdienst, der den lebenden und
verstorbenen Mitgliedern der Wehr gewidmet war. Pünktlich um 15.00
Uhr konnte man den Ausführungen des 1. Vorstandes Reinhard Tiefel
folgen. Zu Beginn der Versammlung wurde die Tagesordnung verlesen und
eine Schweigeminute eingelegt, um auch dem im letzten Jahr verstorbenen
Leuker Andreas zu gedenken. Der Vorstand begrüßte
anschließend die Gemeindevertretung mit 1.Bürgermeister
Seeber Reinhard, 2.Bürgermeister Andexinger Peter, sowie die
Gemeinderäte Galster Markus und Steuerer Marcus. Weiterhin
begrüßte er Kreisbrandinspektor Johannes Schmitt, den
zuständigen Kreisbrandmeister Ernst Messingschlager,
Kreisjugendwart Klaus Sreball, alle Ehrenmitglieder und die Mitglieder
des Feuerwehrvereins.
Mit einem Rückblick auf ein sehr terminreiches Jahr begann der
Vorsitzende mit den Ausführungen. Es wurden Gratulationen
durchgeführt, zahlreiche Grillfeste von benachbarten oder
befreundeten Wehren besucht und auch das eigene Grillfest wurde nach
einjähriger Pause wieder durchgeführt. Mit einem kurzen
Ausblick auf anstehende Termine, wie z.B. das auch 2011 stattfindende
Grillfest beendete er seinen Vortrag und übergab das Wort der
Schriftführerin Julia Tiefel. Sie ließ das Jahr 2010
nochmals detailliert Revue passieren.
Die aktuellen Zahlen des Vereins präsentierte Kassier Bernd
Fiedler, der ein finanziell positives Ergebnis verkünden durfte.
Dies schien gar nicht so einfach, da der Verein im abgelaufenen Jahr
ein Zelt für Vereinsfeste, sowie eine Tischfriteuse für die
künftige Feuerwehrhausküche anschaffte.
Die beiden Kassenprüfer stellten anschließend eine
einwandfreie Kasseführung fest, sodass der Kassier, sowie die
komplette Vorstandschaft von Gemeinderat Marcus Steuerer zur Entlastung
vorgeschlagen werden konnte. Einstimmig wurde dieser Entlastung dann
durch die Mittglieder vorgenommen.

Mit
zahlreichen Informationen begann nun 1.Kommandant Werner Greif seinen
Ausführungen. Er berichtete über die verschiedenen
Aktivitäten der Aktiven Wehr: einem von Greif Andreas besuchtem
Gruppenführerlehrgang, anstehenden Truppführer-, Funk- und
Atemschutzlehrgängen, Teilnahmen an Schulungen auf Landkreisebene,
Kommandantendienstversammlungen und den aktuellen Mannschaftszahlen.
Im Bezug auf die Einsatzzahlen konnte er auf ein „normales“ Jahr zurückblicken.
19 mal rückte die Wehr zu Hilfeleistungen, Bränden,
Sicherheitswachen oder Fehlalarmierungen aus. Besonders auf den
umfangreichen Brandeinsatz in der Ölmühle Werner in Elsenberg
blickte man zurück.
Auch bedankte sich Werner Greif bei der Gemeinde für die
Anschaffung von 16 Atemschutzüberhosen, die zur Eigensicherung von
den Atemschutzgeräteträgern dienen. Auch ein Hohlstrahlrohr
wurden angeschafft. Dennoch verwies er auf noch ausstehende
Beschaffungen, die trotz leeren Gemeindekassen notwendig wären.
Mit einem Bericht der Jugendfeuerwehr fuhr Jugendwart Greif Andreas
fort und konnte von vielen Aktivitäten, wie verschiedene
Jugendwettbewerben, einem Zeltlager, sowie dem Jahresabschluss
berichten.
Im Anschluss an die Ausführungen vom aktuellen Jugendwart wurde
dem ehemaligen Jugendwart und jetzigen 2. Kdt. Mario Kaul für
seine besonderen Verdienste in der Jugendarbeit von KJW Klaus Sreball
und KBI Johannes Schmitt die Ehrennadel des Bezirksfeuerwehrverbands
Oberfranken verliehen. Die im Landkreis Forchheim erst zum 2. Mal
vergebene Nadel wurde Mario Kaul überreicht, da dieser
8 Jahre lang als Jugendwart selbst tätig war, aber auch bereits
Jahre zuvor und im abgelaufenen Jahr viel Zeit für die
Jugendarbeit investierte. Auch der Verein gratulierte und konnte einen
Präsentkorb überreichen.

Nun
stand der Bericht der Kindergruppe „Löschzwergen“ auf
der Tagesordnung: Ein der beiden Betreuerinnen, Petra Greif,
erzählte von Aktivitäten, Ausflügen, Spielen, Feiern und
brennender Begeisterung der Zwerge. Sie dankte ihrer Kollegin Petra
Rösch-Kaul, die selbst ihr Wohnzimmer zur Verfügung stellte,
da umbaubedingt das Feuerwehrhaus noch nicht benutzbar ist. Weiterhin
bedankte sie sich bei Jennifer Kaul, die ebenfalls bei der Betreuung
der „ganz Kleinen“ unterstützte.
Der Umbau des Gerätehauses war als nächster
Tagesordnungspunkt an der Reihe. Vorstand Tiefel konnte zwar über
800 Stunden Eigenleistung verkünden, wies aber daraufhin, dass im
Vorjahr über 2000 Stunden geleistet worden waren. Er hoffe, die
Talsohle sei überwunden und das Motivationsloch werde bald
geschlossen, um noch 2011 das neue Haus der Wehrleute fertig stellen zu
können.
Jetzt ergriff 1.Bgm Seeber das Wort, um die besten Wünsche der
Gemeinde Pinzberg zu übermitteln. Im Namen der Gemeinde bedankte
er sich nochmals für den hervorragenden Einsatz in Elsenberg, der
so Seeber „nicht alltäglich sei“. Weiterhin stellte er
gemeindliche Unterstützung bei der Finanzierung der
Führerscheinprobelamtik in Aussicht. Ebenfalls Dankenswert nannte
er die Jugendarbeit, die in Gosberg betrieben würde. Ob
Löschzwerge oder Jugendfeuerwehr, es ist einfach lobenswert, in
welchem Maß beide betreut werden.
Im Namen der Kreisführung ergriff KBI Johannes Schmitt das Wort,
der auch die besten Wünsche vom zuständigen KBM Ernst
Messingschlager, sowie den verhinderten KBR Reinhard Polster,
weitergab: „Gesundheit ist das Wichtigste - 2010 wurde man
glücklicherweise von größeren Katastrophen
verschont“. Er konnte von einer Vielzahl von Lehrgängen auf
Landkreisebene berichten, die auch 2011 so weitergeführt werden
sollen. Als Highlight nannte er die Einführung der Integrierten
Leitstelle Bamberg, die 2010 in Betrieb ging. Nach anfänglichen
Schwierigkeiten läuft nun alles reibungslos. Für 2011 konnte
er die Einweihung des Atemschutzzentrums in Ebermannstadt in Aussicht
stellen. Für die weitere Zukunft informierte er noch über den
aktuellen Stand des lang erwarteten Digitalfunks. Auch Schmitt lobte
die gute Jugendarbeit und fand besonders die Löschzwerge eine gute
Sache.
Anschließend beschloss 1.Vorstand Reinhard Tiefel die
Jahreshauptversammlung und dankte seinem Kollegen Matthias Neubauer
(2.Vorstand) der zum Abschluss noch einen „bebilderten
Rückblick auf das Jahr 2010“ präsentierte.
Bericht: Greif A. Feuerwehr Gosberg
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